Herzlich willkommen!

Dies ist die Homepage der Geschichtswerkstatt Billstedt. Hier berichten wir über unsere Arbeit und andere Geschichtsprojekte im Stadtteil. Außerdem stellen wir Informationen und Bilder zur Geschichte Billstedts zur Verfügung. Viel Spaß beim Stöbern!

Stolperstein für Ljuba Androssowa verlegt

Seit vielen Jahren forscht Hildegard Thevs über das Schicksal von Opfern des NS-Regimes im Hamburger Osten. Für viele von ihnen sind bereits im Rahmen des Stolperstein-Projekts von Gunter Demnig kleine Gedenktafeln aus Messing auf dem Gehweg verlegt worden. Vor einiger Zeit ist Frau Thevs bei ihren Recherchen auf die Russin Ljuba Androssowa gestoßen, die als Zwangsarbeiterin nach Hamburg gebracht worden ist und dann dem Euthanisieprogramm der Nationalsozialisten zum Opfer fiel. Gemeinsam mit Thomas Junge hat die Geschichtswerkstatt Billstedt die Verlegung eines Stolpersteins für sie finanziert, die nun am 27. Juni erfolgt ist. Er befindet sich im Billbrookdeich 152 neben den Steinen der Eheleute Tuch. mehr

Geschichtswerkstatt veröffentlicht Kirchsteinbek-Buch

Vor annähernd vierzig Jahren hat Fr. Leopold Ihnenfeld das letzte Buch über Kirchsteinbek veröffentlicht. Da dieses Werk schon lange vergriffen ist, hat die Geschichtswerkstatt Billstedt in den letzten eineinhalb Jahren eine neue Publikation über den Billstedter Ortsteil erarbeitet. Rechtzeitig zum Steinbeker Marktfest am 4./5. Juni ist sie nun auf den Markt gekommen. Sie umfasst 128 Seiten sowie 133 Abbildungen und ist für 16 Euro in der Geschichtswerkstatt Billstedt sowie in der Thalia-Buchhandlung im Billstedt Center erhältlich. mehr

Spektakuläre Fotos vom Stinkbüdelsgang aufgetaucht

Im Jahr 1906 errichteten die beiden Gemeinden Schiffbek und Billwärder gemeinsam eine Fußgängerbrücke über die Bille, für die sich schnell die Bezeichnung "Stinkbüdelsgang" einbürgerte. Über viele Jahrzehnte hinweg wurde sie von hunderten Fabrikarbeitern genutzt, die in Schiffbek wohnten und im Industriegebiet Billbrook arbeiteten. Nun hat uns Arno Strutz freundlicherweise einige Fotos aus dem Nachlass seines Vaters zur Verfügung gestellt, die den Stinkbüdelsgang sehr anschaulich zeigen. mehr

Stadtteilrundgänge 2016: Wieder vielfältiges Angebot

Stadtteilrundgänge bilden ein zentrales Element im Programm der Hamburger Geschichtswerkstätten. Die Geschichtswerkstatt Billstedt wird sich auch im Jahr 2016 mit einem vielfältigen Angebot daran beteiligen. Teils finden die Veranstaltungen wieder im Rahmen des Steinbeker Marktfestes (4./5.6.) sowie am Tag der Hamburger Geschichtswerkstätten (9.10.) statt. Auch die beliebten Fahrradrundfahrten sind wieder dabei. mehr

NOlympia hurra - jetzt in den Stadtteilen investieren!

Gedopte Sportler, korrupte Funktionäre, gierige Konzerne - ein Glück, dass uns der Spuk erspart geblieben ist! 1,2 Milliarden Euro wollte die Stadt Hamburg sich den Retortenschwachsinn auf dem Grasbrook kosten lassen. Das Geld könnte doch jetzt gut in die Quartiere fließen, in denen die Hamburger leben und wo ständig die Kohle fehlt. Bezogen auf die Einwohnerzahl wären das anteilig für Billstedt gut 50 Millionen Euro. Damit könnte man vermutlich sowohl die Neugestaltung der Billstedter Hauptstraße als auch Billstedt an der Bille finanzieren. Letzteres würde zudem etwa 1200 neue Wohnungen bringen, die ja dringend benötigt werden. Aber wahrscheinlich ist es Hamburg das wieder einmal nicht wert. Bringt schließlich keine weltweite Aufmerksamkeit und Millionen zusätzliche Touristen in die Stadt... (Kommentar Ralph Ziegenbalg)

Crime-Report 2015: Billstedt trotzt erneut dem Trend

Viele Hamburger assoziieren mit Billstedt vor allem Gewalt und Kriminalität. Auf der Jagd nach möglichst schrillen Schlagzeilen und Stories sind die Medien gerne bereit, dieses Bild weiter zu pflegen. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch um nicht viel mehr als irreführende Klischees. Erstmalig haben wir das anhand der Kriminalitätsstatistik für 2012 dargelegt. Nach den Zahlen für 2013 und 2014 liegen nun auch Daten für 2015 vor. Während in Hamburg die Anzahl der Straftaten um 1,7% gestiegen ist, ging sie in Billstedt um 1,5% zurück. mehr

Wie Billstedt das Ende des Zweiten Weltkriegs erlebte

Am 8. Mai 1945 ging der Zweite Weltkrieg zu Ende. Weltweit fielen ihm in weniger als sechs Jahren schätzungsweise mehr als 50 Millionen Menschen zum Opfer. In Hamburg endete er bereits wenige Tagen vorher mit der kampflosen Übergabe der Stadt. Im Rahmen unserer Forschungen über die Siedlungen am Schiffbeker Weg konnten wir spannende Schilderungen darüber zusammentragen, wie die Menschen in Billstedt diese Tage erlebt haben. mehr

Siedler-Ausstellung im Billstedt Center ein voller Erfolg!

Gemeinsam mit dem Billstedt Center haben wir ab dem 9. April 2015 die Ergebnisse unseres Forschungsprojekts über "Die Siedler vom Schiffbeker Weg" in einer großen Ausstellung präsentiert. Aufgrund des starken Interesses wurde die Ausstellung um eine Woche bis zum 25. April 2015 verlängert. Ohne Zweifel hatte dies einen großen Anteil daran, dass von dem Ende März veröffentlichten Buch bereits im ersten Monat knapp 200 Exemplare verkauft werden konnten. Das Buch ist weiterhin in der Thalia-Buchhandlung im Billstedt-Center sowie in der Geschichtswerkstatt Billstedt erhältlich. Es umfasst 152 Seiten, bietet mehr aus 150 Abbildungen und kostet 20 Euro. mehr

Zwischenbilanz "Billstedt an der Bille"

Im September 2012 hat die Geschichtswerkstatt Billstedt die Initiative "Billstedt an der Bille" gestartet. Sie zielt darauf, das Billstedter Zentrum durch eine Überdeckelung der B5 städtebaulich massiv aufzuwerten. Seitdem haben wir eine Menge an Informationen und Stellungnahmen maßgeblicher Vertreter in Politik und Verwaltung - darunter die Senatskanzlei und der Stadtbaudirektor - zu dieser Idee zusammengetragen. Grund genug für eine erste Zwischenbilanz. Die Ergebnisse finden Sie hier.

"Billstedt aus der Luft"-Ausstellung jetzt in der Washingtonallee zu sehen

Im Herbst 2009 haben wir im Billstedt Center eine Ausstellung mit etwa 50 Luftbildern vom Billstedt aus den 1950er und 1960er Jahren präsentiert. Ein Jahr später konnten wir hierzu eine Broschüre veröffentlichen, die stark nachgefragt wurde, aber noch erhältlich ist. Nun sind die Tafeln mit den Bildern sowie einigen erläuternden Texten wieder zu sehen: Bis auf Weiteres zeigen wir sie in der Washingtonallee 22-28 in den Schaufenstern einiger Läden. Unser Dank gilt dem Eigentümer, Frau Ermer für die Vermittlung und Herrn Bach für die Umsetzung. mehr

Wie Schiffbek den Ausbruch des Ersten Weltkriegs erlebte

Der Erste Weltkrieg stellt eine der bedeutendsten weltgeschichtlichen Zäsuren dar. Mit dieser "Urkatastrophe des 20. Jahrhundert" ging nicht nur das "lange 19. Jahrhundert" zu Ende, sondern sie brachte auch vielfältige Problemlagen hervor, die die Welt in den folgenden Jahrzehnten prägten und zum Teil bis heute nachwirken. Hier können Sie nachlesen, wie die Menschen in Schiffbek den Ausbruch des Ersten Weltkriegs erlebt haben.

29. Mai 1914: Die Straßenbahn kommt nach Schiffbek

Im Zuge der Industrialisierung wurde der heutige Billstedter Ortsteil Schiffbek mehr und mehr zu einem Bestandteil der Großstadt Hamburg. Ein wichtiger Meilenstein war dabei der Anschluss an die Hamburger Straßenbahn. Dieser jährte sich im Mai 2014 zum einhundertsten Mal. Über viele Jahrzehnte hinweg war die Straßenbahn für das Leben der Menschen in Billstedt von großer Bedeutung. Im Jahr 1968 wurde sie schließlich eingestellt. mehr

Billstedter Geschichtspfad: Rundweg Schiffbek fertiggestellt

Zwölf Stationen, mehr als sechzig Seiten Text, über achtzig Abbildungen - der Rundweg Schiffbek bietet geballte Informationen zu Billstedts Geschichte. Zusätzlich zu den Tafeln im Schleemer Park, am Billeufer, entlang der Billstedter Hauptstraße und am Billstedter Mühlenweg sowie dem Internetangebot gibt es eine kostenlose Broschüre, die in der Geschichtswerkstatt und dem Stadtteilbüro erhältlich ist. mehr 

"Haus der Einwanderung" - ein Museum für Billstedt!

Die Geschichtswerkstatt Billstedt würde gerne ein Museum im Stadtteil aufbauen. Das "Haus der Einwanderung" soll differenziert die Geschichte der Zuwanderung nach Hamburg dokumentieren und zudem ein kleines Stadtteilmuseum sowie ein Cafe umfassen. Ein geeignetes Gebäude haben wir schon im Blick: Die Villa des ehemaligen Elektrizitätswerks im Schleemer Park. mehr

Zweite Auflage des Schiffbek-Buchs erschienen!

750 verkaufte Exemplare in neun Jahren - Grund genug für eine zweite Auflage des Schiffbek-Buchs. Rechtzeitig zur 800-Jahr-Feier ist die umfangreich bebilderte und gut zweihundert Seiten starke Stadtteilgeschichte wieder erhältlich. Für 18 Euro kann die Paperback-Ausgabe in der Geschichtswerkstatt sowie in der Thalia-Buchhandlung im Billstedt Center erworben werden. mehr

Interviews mit Billstedter Zwangsarbeitern

Während des Zweiten Weltkriegs wurden sieben bis elf Millionen Menschen nach Deutschland verschleppt, um die deutsche Wirtschaft am Laufen zu halten. Vielfach bedeutete dies Ausbeutung, Misshandlung und Mangelernährung. Im Rahmen des Besuchsprogramms von Senat und Bürgerschaft der Stadt Hamburg hatten wir im Herbst 2010 die Möglichkeit, zwei ehemalige Zwangsarbeiterinnen aus Billstedt zu interviewen. Im Frühjahr 2011 konnten wir einen weiteren ehemaligen Zwangsarbeiter befragen. Eine Zusammenfassung dieses Gesprächs finden Sie jetzt ebenfalls hier.

Stolperstein-Buch für Billstedt erschienen

Das Projekt Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig verfolgt das Ziel, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialimus wachzuhalten. Zu diesem Zweck werden Messingsteine mit den Namen und Lebensdaten dieser Menschen angefertigt und dort im Pflaster verlegt, wo sich deren letzter freigewählter Wohnsitz befunden hat. Nun hat die Landeszentrale für Politische Bildung eine Broschüre veröffentlicht, in der die Stolpersteine in Billstedt, Horn und Borgfelde dokumentiert sind. Die Broschüre ist für 3 Euro bei uns sowie im Dammtorwall 1 zu erhalten. Auf unserer Homepage finden Sie den Leidensweg der Familie Laser dokumentiert, die nach Riga deportiert und dort ermordet wurden.

Abgeschossener Bomber: Es war tatsächlich Mord

Im Frühjahr 2009 hatten wir hier erstmals über die Geschichte eines alliierten Bombers berichtet, der im Zweiten Weltkrieg in Billstedt abgestürzt war und bei dem eines der Besatzungsmitglieder angeblich erschossen worden sein sollte. Mittlerweile ist es uns gelungen, die Maschine zu identifizieren, die Umstände ihres Absturzes aufzuhellen und das Gerücht zu bestätigen. mehr

Ältestes Haus Schiffbeks entdeckt

Bisher galt das Haus auf dem Spökelberg in der Billstedter Hauptstraße 120 als das älteste erhaltene Gebäude Schiffbeks. Es wurde 1865 von Herrn L.G.C. Ullner errichtet, der wenige Jahre später am Fuße der alten Burganlage eine Farbholzmühle eröffnete. Doch seit kurzem stellen sich die Dinge etwas anders dar. mehr 

 

Gefördert durch

Bezirksamt Hamburg-Mitte, Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung

 

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