Herzlich Willkommen!
Dies ist die Homepage der Geschichtswerkstatt Billstedt. Hier berichten wir über unsere Arbeit und andere Geschichtsprojekte im Stadtteil. Außerdem stellen wir Informationen und Bilder zur Geschichte Billstedts zur Verfügung. Viel Spaß beim Stöbern!
Billstedt bekommt einen Geschichtspfad!
Was lange währt, wird endlich gut. Nach mehr als zweijähriger Konzeptions- und Abstimmungsarbeit erhält Billstedt in den nächsten Monaten einen eigenen Geschichtspfad. Im Schleemer Park, entlang der Bille sowie der Billstedter Hauptstraße, am Billstedter Mühlenweg und in Kaltenbergen werden insgesamt 13 Metallplatten mit historischen Informationen verlegt werden. Ergänzt wir das Ganze durch eine Broschüre und ein weiterführendes Angebot auf unserer Homepage. Spätestens im Frühjahr 2013 soll die Einweihung erfolgen.
Der Deckel über die B5 kommt - vorerst nur im Modell
Im Rahmen der Aktiven Stadtteilentwicklung ist die Idee entstanden, die B5 im Bereich des Billstedter Zentrums zu überdeckeln und den Stadtteil so wieder an die Bille zu bringen. Auf diese Weise könnte man dem Stadtteil eine reizvolle Wasserkante erschließen, Lärm und Abgase zurückdrängen und Platz für viel attraktiven neuen Wohnraum schaffen. Die Geschichtswerkstatt Billstedt hat sich nun dieser Idee angenommen und wird zu ihrer Veranschaulichung mit Mitteln aus dem Verfügungsfonds ein Modell bauen lassen, das sie auf der BilleVue präsentiert. Ziel ist es, eine Initiative zu gründen, die sich für die Verwirklichung dieser Idee engagiert. mehr
Geschichtswerkstatt Billstedt in Geldnot
Dank eines Zuschusses des Bezirks war es uns in den letzten beiden Jahren möglich, mit Hilfe zweier 400-Euro-Stellen weitere Aufbauarbeit zu leisten. Insbesondere die Indizierung der Lokalzeitung konnte so bedeutend vorangetrieben werden. Nun sind die Mittel aufgebraucht. Damit steht aber nicht nur die Weiterbeschäftigung der beiden Historikerinnen, die seit einem guten halben Jahr die Stellen inne haben, in Frage, sondern auch der Abschluss des Zeitungsindex-Projekts und der gerade in Angriff genommene Aufbau eines Stadtteillexikons. Auf Landes- und Bezirksebene zeichnet sich bisher noch keine neue Finanzspritze ab. Falls Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, würden wir uns sehr über eine Spende freuen.
Stadtteilrundgänge 2012
In 2012 wird die Geschichtswerkstatt erstmals Stadtteilrundgänge mit festen Terminen anbieten. Zum einen wird in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Architektursommer der Rundgang "Städtebauliche Möglichkeiten und Unmöglichkeiten in Billstedt Downtown" durchgeführt, zum anderen findet eine Fahrradtour zum Thema "Billstedt jenseits der Klischees" statt. Darüber hinaus wird es weitere Angebote im Rahmen der BilleVue geben. mehr
Interviews mit Billstedter Zwangsarbeitern
Während des Zweiten Weltkriegs wurden sieben bis elf Millionen Menschen nach Deutschland verschleppt, um die deutsche Wirtschaft am Laufen zu halten. Vielfach bedeutete dies Ausbeutung, Misshandlung und Mangelernährung. Im Rahmen des Besuchsprogramms von Senat und Bürgerschaft der Stadt Hamburg hatten wir im Herbst 2010 die Möglichkeit, zwei ehemalige Zwangsarbeiterinnen aus Billstedt zu interviewen. Im Frühjahr 2011 konnten wir einen weiteren ehemaligen Zwangsarbeiter befragen. Eine Zusammenfassung dieses Gesprächs finden Sie jetzt ebenfalls hier.
Stolperstein-Buch für Billstedt erschienen
Das Projekt Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig verfolgt das Ziel, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialimus wachzuhalten. Zu diesem Zweck werden Messingsteine mit den Namen und Lebensdaten dieser Menschen angefertigt und dort im Pflaster verlegt, wo sich deren letzter freigewählter Wohnsitz befunden hat. Nun hat die Landeszentrale für Politische Bildung eine Broschüre veröffentlicht, in der die Stolpersteine in Billstedt, Horn und Borgfelde dokumentiert sind. Die Broschüre ist für 3 Euro bei uns sowie im Dammtorwall 1 zu erhalten. Auf unserer Homepage finden Sie den Leidensweg der Familie Laser dokumentiert, die nach Riga deportiert und dort ermordet wurden.
Zeitzeugen für neues Forschungsprojekt gesucht
Die Einzel-, Doppel- und Reihenhausgebiete beiderseits des Schiffbeker Wegs - Vogelsiedlung, Märchensiedlung, Rehkoppel, Goldkoppel, der Julius-Campe-Weg und viele andere Siedlungsstraßen -, sie bilden eine große zusammenhängende städtebauliche Struktur, die für viel Grün und Lebensqualität in Billstedt steht. Die Geschichtswerkstatt Billstedt hat sich vorgenommen, in den nächsten Jahren die Geschichte dieser Siedlungen aufzuarbeiten. Dafür suchen wir Menschen, die uns über die Anfangszeit und das Leben in Billstedts grünem Norden berichten können und über Fotos und andere Dokumente verfügen, die davon Zeugnis geben. Unser Ziel ist es, eine Ausstellung und vielleicht auch ein Buch zu erstellen. Wenn Sie uns unterstützen wollen, dann nehmen Sie per Email mit uns Kontakt auf oder aber kommen Sie während der Bürozeiten zu uns. Wir freuen uns!
Abgeschossener Bomber: Es war tatsächlich Mord
Im Frühjahr 2009 hatten wir hier erstmals über die Geschichte eines alliierten Bombers berichtet, der im Zweiten Weltkrieg in Billstedt abgestürzt war und bei dem eines der Besatzungsmitglieder angeblich erschossen worden sein sollte. Mittlerweile ist es uns gelungen, die Maschine zu identifizieren, die Umstände ihres Absturzes aufzuhellen und das Gerücht zu bestätigen. mehr
Ältestes Haus Schiffbeks entdeckt
Bisher galt das Haus auf dem Spökelberg in der Billstedter Hauptstraße 120 als das älteste erhaltene Gebäude Schiffbeks. Es wurde 1865 von Herrn L.G.C. Ullner errichtet, der wenige Jahre später am Fuße der alten Burganlage eine Farbholzmühle eröffnete. Doch seit kurzem stellen sich die Dinge etwas anders dar. mehr
Billstedter Hauptstraße: Testweiser Rückbau!
Die Arbeitsgruppe Billstedter Zentrum der Aktiven Stadtteilentwicklung hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Eine Verkehrszählung hat ergeben, dass in der Billstedter Hauptstraße zwischen Schiffbeker Weg und Reclamstraße zwei Fahrspuren für den Straßenverkehr ausreichend sein müssten. In 2012 wird nun ein testweiser Rückbau erfolgen. Sollte er sich bewähren, so würde der Weg frei für weitere Wünsche der Bewohner: Abbruch der Fußgängerbrücke und Ersetzung durch eine ebenerdige Querung, Umwandlung der Billstedter Hauptstraße in einen begrünten, für Fußgänger, Radfahrer und Anwohner attraktiven Boulevard mit ausreichend Parkraum und mehr Einzelhandel, Weiterentwickung der Fläche an der Abzweigung der Möllner Landstraße zu einer lebendigen Piazza. Ein kurze Geschichte der Billstedter Hauptstraße finden Sie hier
Gefördert durch
Bezirksamt Hamburg-Mitte, Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung



