Öjendorf. Ein verschlafenes Nest wird Billstedts grüner Norden

Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war Öjendorf in hohem Maße eine kleine Welt für sich. Es lag ein wenig abseits, wurde von der Landwirtschaft geprägt und seine Einwohnerzahl betrug nur einige Hundert. Daran änderte sich zunächst auch nur wenig, als im Jahr 1927 in seiner Feldmark ein massiver Sandabbau einsetzte, es im selben Jahr mit den beiden Nachbargemeinden Schiffbek und Kirchsteinbek zu Billstedt zusammengeschlossen wurde, die Stadt Hamburg hier wenig später mit den Vorarbeiten für einen Großfriedhof begann und im Jahr 1937 die Eingemeindung in die Hansestadt erfolgte. Umso rasanter vollzog sich der Wandel dann nach dem Zweiten Weltkrieg: In der Sandgrube wurde bis Mitte der 1960er Jahre eine gigantische Trümmeraufbereitungsanlage betrieben und anschließend der Öjendorfer Park angelegt, der Friedhof wurde fertiggestellt und ein Großteil der landwirtschaftlichen Flächen dem Wohnungsbau zugeführt. Dank einer günstigen Quellen- und Forschungslage war es möglich, diese Entwicklung detailliert nachzuzeichnen. Neben mehreren ganz unterschiedlichen Texten wird sie auch durch zahlreiche Abbildungen illustriert.

 

1. Aufl. 2018, Broschur 17x24cm, 128 Seiten, 167 Abbildungen, 16 Euro.



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