Der Straßenverkehr hinterlässt seine Spuren 3

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Ganz ähnlich war die Entwicklung beim so genannten Chausseehaus, das an der Einmündung der Möllner Landstraße lag. Hatten kurz nach der Wende zum 20. Jahrhundert noch Fußgänger und Pferdefuhrwerke das Straßenbild bestimmt, ...
   

 

 

... so stand die Billstedter Hauptstraße fünf Jahrzehnte später auch hier ganz im Dienste des Automobilverkehrs. Man hatte sie mittlerweile auf vier Fahrspuren verbreitert, und die Wendeschleife der 1914 eröffneten Straßenbahnlinie, die ursprünglich das Chausseehaus umrundet hatte, war einige hundert Meter an die Einmündung des Schiffbeker Weges zurück verlegt worden.  
   

 

 

  Hier sieht man die Situation noch einmal Mitte der 1960er Jahre aus der Luft: Im Vordergrund der so genannte Billstedter Knoten mit der neuen Straßenbahnlinie an der Einmündung des Schiffbeker Weges, ein wenig oberhalb die Abzweigung der Möllner Landstraße mit dem Chausseehaus. Zu dieser Zeit wurden bereits 47.000 Fahrzeuge auf der Billstedter Hauptstraße gezählt.
Nachdem in den 1950er Jahren noch eine Untertunnelung des Stadtteils erörtert worden war, schritt man nun wenig später zu einer anderen großräumigen Neuordnung der Verkehrsführung. Von zentraler Bedeutung waren dabei die mittlerweile brachliegenden Gewerbeflächen am Ufer der Bille, insbesondere die Hallen der 1958 stillgelegten Jutespinnerei und -weberei, die man im Bild rechts oben sieht.

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