Der Straßenverkehr hinterlässt seine Spuren 2

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   Hauptstraße des Ortes war die Hamburger Straße, die heute Billstedter Hauptstraße heißt, und als Teil der B5 den Großteil des Verkehrs zwischen der Hansestadt und Berlin aufnahm. Hier war der Großteil des Schiffbeker Einzelhandels ansässig: Bäckereien, Schlachtereien, ein Fischgeschäft, Milch-, Feinkost- und Kolonialwarenläden befanden sich hier ebenso wie Schuh- und Textilgeschäfte, die örtliche Bank, die Apotheke und das Postamt. Es gab einen Schreibwarenladen, einen Spielwarenhändler und Geschäfte für Haushalts- und Eisenwaren. Kurz: Man bekam hier alles für den täglichen Bedarf.
   

 

 

 Mit der Zeit machte der Straße jedoch der zunehmende Automobilverkehr zu schaffen. Waren 1904 noch 300 Fahrzeuge, vermutlich überwiegend Pferdefuhrwerke gezählt worden, so ermittelte man 1937 allein zwischen 18 und 21 Uhr nicht weniger als 1380 PKW, 124 LKW und  567 Krafträder. An den Wochenenden staute sich der Verkehr manchmal bis ins 10 km entfernte Bergedorf.  
   

 

 

   Wiederholt wurde die Straße aus diesem Grund verbreitert. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg fielen  dem Verkehr auch die bis dahin prägenden Alleebäume zum Opfer. Hier sieht man den Abschnitt auf Höhe des Postamtes.

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